Performative Kunst zu den Orange Days 2025 – „Schau nicht weg“

Wir haben ein sichtbares und bewusst gestaltetes Zeichen im Rahmen der Orange Days 2025 gesetzt. Mit dieser weltweiten Kampagne machen Soroptimistinnen in über 120 Ländern auf ein Thema aufmerksam, das uns zutiefst betrifft: Gewalt gegen Frauen. Die aktuellen Zahlen zeigen, dass geschlechtsspezifische Gewalt weiterhin zunimmt – ein Befund, der uns als engagierte Frauen motiviert, aktiv hinzuschauen, aufzuklären und Verantwortung zu übernehmen.

Unsere künstlerische Installation – ein Raum für Aufmerksamkeit und Haltung

Um diese wichtige Botschaft in unserer Region zu verankern, haben wir eine eigene künstlerische Installationentwickelt, eingebettet in unsere lokale Kampagne „Schau nicht weg“. Sie macht deutlich, was die Orange Days weltweit einfordern: Achtsamkeit, Zivilcourage und Solidarität.

Die Installation bot Besucher*innen die Möglichkeit, die Realität geschlechtsspezifischer Gewalt nicht nur als Zahl oder Meldung wahrzunehmen, sondern als Thema, das uns alle etwas angeht. Sie lud dazu ein, einen Moment innezuhalten, Position zu beziehen und darüber ins Gespräch zu kommen, wie gesellschaftlicher Wandel entstehen kann.

Warum wir diesen Ansatz gewählt haben

Kunst öffnet Räume für Empathie und Perspektivwechsel.
Sie verbindet die Fakten zu Gewalt gegen Frauen mit einer direkten, emotionalen Erfahrung – und schafft damit eine Form des Zugangs, die viele Menschen erreicht.

Kunst schafft Aufmerksamkeit im öffentlichen Raum.
Mit „Schau nicht weg“ holen wir das Thema dorthin, wo unser Alltag stattfindet. Wir wollen sichtbar machen, was sonst oft im Verborgenen bleibt.

Orange stärkt Gemeinschaft und Solidarität.
Als internationale Farbe gegen Gewalt an Frauen steht Orange für Würde, Schutz und den Zusammenhalt all derjenigen, die sich für die Rechte von Frauen einsetzen. Die Installation lässt diese Symbolik lebendig werden.

Engagement braucht lokale Präsenz.
Wir tragen die bundesweite Botschaft von Soroptimist International Deutschland in unsere Städte Emsdetten, Greven und Saerbeck – und zeigen, dass gesellschaftliche Veränderungen vor Ort beginnen.

Ein starkes Zeichen durch gemeinsames Engagement

Die positive Resonanz hat gezeigt, wie wichtig solche Aktionen sind. Viele Besucher*innen nutzten die Gelegenheit zum Austausch, stellten Fragen und unterstützten die Forderung, Gewalt gegen Frauen konsequent entgegenzutreten.

Wir danken allen, die diese Aktion ermöglicht haben – und allen, die gestern mit ihrer Präsenz gezeigt haben, dass Engagement und Solidarität sichtbar werden müssen.

Unsere Botschaft bleibt klar und verbindlich:

Hinschauen.
Verstehen.
Handeln.

26.11.2025 Orange the World in Emsdetten

„Schritt für Schritt — Wege aus der Gewalt“

im Lichthof in Stroetmanns Fabrik am Mittwoch, 26.11.2025!


Start um 16 Uhr

Vorstellung der Hilfeplattform myProtectify.org durch die Gründerin Sogol Kordi Informationen & Austausch zu gesetzlichen Schutzmöglichkeiten

Start um 19 Uhr

PERFORMANCE & INSTALLATION: Kunst mit NetzWerk EigenArt und Lukas Sünder (Projektstipendiat DA Kunsthaus Kloster Gravenhorst)

LESUNG & ERZÄHLUNGEN

Poetry Slam mit Claudia Schmidtfrerick

Der Eintritt ist frei!

 

AUßERDEM:

Sa., 29.11.2025, ab 10 Uhr

Informationen zum Thema „Gewalt an Frauen“ auf dem Wochenmarkt

 

Die UN-Kampagne ORANGE THE WORLD macht seit 1991 auf Gewalt aufmerksam — vom ORANGE DAY, dem Internationalen Tag zur Beendigung der Gewalt gegen Frauen am 25. November, bis zum Tag der Menschenrechte am 10. Dezember.

Mit dem ORANGE DAY machen die Vereinten Nationen weltweit auf die fortgesetzte Gewaltanwendung gegen Frauen und Mädchen aufmerksam. Frauen mit Gewalterfahrungen sollen an diesem Tag ermutigt werden, ihre Scham und Angst zu überwinden und Hilfe zu suchen.

ORANGE ist die Symbolfarbe, die für eine gewaltfreie Welt für Frauen und Mädchen steht — ORANGE steht für das Leben!

Orange Days 2023

Wir protestieren zu den Orange Days gemeinsam mit über 30.000 Soroptimistinnen in 43 Ländern gegen Gewalt an Frauen.
Unsere großangelegte Social-Media-Kampagne setzt auf Prävention häuslicher Gewalt und verknüpft sie mit einem achtsamen Umgang mit der eigenen psychischen Gesundheit. Sie richtet sich nicht nur an die Opfer – sondern an alle, die Zeugen von Gewalt gegen Frauen werden.
Vom 25.11. bis 10.12. veranschaulichen wir anhand kurzer Videoclips, wie Missbrauch identifiziert werden kann. In dem 16-tägigen Aktionszeitraum sensibilisieren wir außerdem für die Anzeichen sowie Erkennung einer toxischen und missbräuchlichen Beziehung.
Ziel ist es, die Menschen zu ermutigen, sich über dieses Thema zu informieren oder sich professionelle Hilfe zu suchen.

Orange Days: 16 Tage voller Aktionen, um Gewalt gegen Frauen zu beenden

Orange Days: 16 Tage voller Aktionen, um Gewalt gegen Frauen zu beenden

Gewalt gegen Mädchen und Frauen ist eine der am weitesten verbreiteten Menschenrechts-verletzungen der Welt. Sie kennt keine nationalen oder kulturellen Schranken und betrifft jede dritte Frau in Europa. Die Kampagne „16 Days of Activism Against Gender Violence“ wurde von der UN ins Leben gerufen. Jedes Jahr finden 16 Tage lang weltweit Veranstaltungen und Aktionen statt, um auf Gewalt gegen Frauen aufmerksam zu machen. Die Farbe Orange soll hierbei eine hellere Zukunft frei von Gewalt symbolisieren.

Emsdetten-Greven-Saerbeck – Die Welt ist nach wie vor ein gefährlicher Ort für Frauen. Darauf machen die Orange Days aufmerksam.

Unser SI Club Emsdetten-Greven-Saerbeck wird in diesem Jahr, gemeinsam mit den Ratsfrauen und der Gleichstellungsbeauftragten auf dem Wochenmarkt in Emsdetten am Samstag, 27.11.2021 ab 10 Uhr über die Orange-Days informieren.

Der SI-Club macht zusätzlich mit einem großen Banner am Innenstadtkreisel in Emsdetten auf die Nummer des Hilfetelefon aufmerksam.

„Wir machen 16 Tage lang auf die Benachteiligung von Frauen und geschlechtsspezifische Formen von Gewalt aufmerksam“, so Ilka Kemper, Präsidentin im SI-Club Emsdetten-Greven-Saerbeck.“ Geschlechterspezifische Gewalt hat unzählige Gesichter. Millionen Frauen und Mädchen sind betroffen. Sie beinhaltet körperliche und sexuelle Gewalt, gesundheitsschädliche Handlungen wie Vergewaltigung, Genitalbeschneidung und Menschenhandel. Auch seelische Gewalt, Gewalt im Internet und Ausgrenzung gehören dazu. Sie wirkt sich auf alle Lebensbereiche von Frauen und Mädchen aus und hemmt den sozialen und ökonomischen Fortschritt. „Es ist wichtig, über ganz Deutschland – und die ganze Welt – hinweg auf diese Themen aufmerksam zu machen.

Die Dauer von 16 Tagen ist dabei kein Zufall: Die Orange Days enden am 10. Dezember, dem Internationalen Tag der Menschenrechte. Soroptimist International Deutschland (SID) beteiligt sich auch in diesem Jahr mit vielfältigen Aktionen sowohl direkt als auch die regionalen Clubs.

„Unser Fokus liegt in diesem Jahr auf der Prävention und der Istanbul-Konvention“, sagt die SI Präsidentin des Clubs. „Darin verpflichten sich die Vertragsstaaten, offensiv gegen Gewalt gegen Frauen und häusliche Gewalt vorzugehen.“

„Wir haben große Sorgen, dass Millionen von Frauen und Mädchen unbemerkt erhebliches physisches und psychisches Leid erfahren“, warnen die Clubschwestern. Als gesamte Gesellschaft müsse man die Orange Days deshalb nutzen, um auf die geschlechtsspezifische Gewalt gegen Frauen, auch in den digitalen Medien, wo ein sprunghafter Anstieg zu verzeichnen ist, aufmerksam zu machen. Die Pandemie wirkt in dieser Hinsicht wie ein Brandbeschleuniger.

Wir geben Frauen weltweit eine Stimme – so das SI-Motto.

Es ist unheimlich wichtig, über ganz Deutschland – und die ganze Welt – hinweg auf diese Themen aufmerksam zu machen. „Umso stolzer sind wir, dass wir hier in der Region unseren Teil dazu beitragen können“, so die SI-Vizepräsidentin Uta Wedi.

Orange the world – Stand up for Women: Soroptimistinnen stehen auf


Vom 25. November (Tag gegen Gewalt an Frauen) bis zum 10. Dezember (Tag der Menschenrechte)
Die Verhinderung von Gewalt gegen Frauen ist der Schlüssel zur vollen Verwirklichung der Grundrechte von Frauen.

Im Durchschnitt ist weltweit jede dritte Frau Opfer physischer oder sexueller Gewalt, die häufig vom engsten Umfeld ausgeübt wird.

Wir Soroptimistinnen stehen für Frauen aufstehen!

Wir wollen eine Veränderung sehen. Die öffentliche Politik zur Prävention geschlechtsbezogener Gewalt muss stärker in den Vordergrund gerückt werden.


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