Wasser für Afrika

In diesem Jahr wurde mit dem Verein "Hilfe für Senegal" der Bau eines Brunnens sowie der Bau eines Schulgartens in Baback realisiert

13 Clubs aus der Region möchten mit der vierten Auflage des Projekts

"Über Wasser" die Themen "Wasser für Afrika" und "Wasser in der Region" weiterführen.

In diesem Jahr wurde mit dem Verein "Hilfe für Senegal" der Bau eines Brunnens sowie der Bau eines Schulgartens realisiert.

Die teilnehmen Clubs:

Bochholt, Borken / Westfalen, Coesfeld, Dülmen, Emsdetten-Greven-Saerbeck, Meppen / Lingen, Münster, Münster-Mauritz, Münsterland-Süd / Nordkirchen, Münsterland-West, Osnabrück, Recklinghausen, Reken-Dorsten


Wasser für Afrika - 10.000 € Spendenerlös

Schon in den Jahren 2009 und 2014 haben Soroptimistinnen der Region gemeinsam Wasser-Projekte durchgeführt und dabei in und für Afrika viel bewirkt. Nun haben sich wieder 13 Clubs zusammengefunden, um unter dem Motto „Über Wasser: Wasser für Afrika und Wasser in der Region“ eine große Abschlussveranstaltung samt Benefizgala zu organisieren. Unter der Federführung der SI-Clubs Coesfeld und Borken trafen sich am 24.09.2016 zahlreiche Clubschwestern und -freunde auf dem Velener „Gut Ross“. Nach einer „Reise ans Blaue“ fanden sich die Teilnehmer/innen anschließend zur Benefizgala im Gut ein. Das gemeinsame Abendessen wurde musikalisch begleitet vom Quatre Femmes. Die Initiatorinnen informierten über das Projekt Benin und stellten Ergebnisse vor.

Mit dieser Aktion wurden 10.000 € Spendengelder generiert, die für den Bau einer Wasserleitung an der Schule in Benin (Afrika) eingesetzt werden. Die Schule für Mädchen und Frauen liegt im Einzugsgebiet der SI-Clubs Contonou und Amazone. So kommen die Spendengelder ohne Umwege direkt dort an, wo sie so dringend gebraucht werden.

Die Abschlussveranstaltung fand im Januar 2017 im Naturkundemuseum in Münster statt. Hier wurde die Ausstellung "Wasser bewegt" besucht und der Staffelstab vom Club Borken und Coesfeld an den SI-Club Dülmen weitergegeben. 2018 wird nahtlos an das Projekt angeknüpft. Das so viele regionale Clubs in einem Projekt zusammenarbeiten, ist bemerkenswert und stärkt den Netzwerkgedanken der Soroptimistinnen.


Sauberes Trinkwasser - Hilfe zur Selbsthilfe

Wasserdesinfektion mit Sonnenlicht und Titandioxid


Zusammenarbeit und Zusammenhalt

Elf Clubs im Bezirk II fördern das Projekt Sauberes Wasser für 200 Studentinnen in Mtwara/Tansania

Schon zum zweiten Mal haben sich im Bezirk II elf Clubs zusammengetan, um ein Projekt zum Thema „Soroptimists go for Water“ zu realisieren. Auf Anregung des Clubs Münster wurde die Chemieingenieurin Claudia Süssemilch insgesamt für das Projekt ihrer Masterarbeit unterstützt. Claudia Süssemilch ist eine engagierte junge Frau, die mit ihrem Vorhaben für die Organisation Ingenieure ohne Grenzen arbeitet. Das Studentinnen-Wohnheim, das von Benediktinerschwestern in Mtwara geleitet wird, hat zwar eine Wasserzisterne, aber das Wasser muss zum Verbrauch dringend gereinigt werden. Die Kosten dafür von Euro 5.050,00 haben die Clubs: Borken/Westfalen, Emsdetten-Saerbeck, Coesfeld, Dülmen, Meppen-Lingen, Münster, Münster-Mauritz, Münsterland-Süd/Nordkirchen, Münsterland-West, Osnabrück und Recklinghausen aufgebracht. Alle Clubs trafen sich im November 2013 zu einem Einführungsvortrag und der terminlichen Planung bei einer Clubschwester in Münster. Als alle Gelder zusammen waren und die Chemikerin starten konnte, übernahm eine andere Clubschwester den kontinuierlichen Kontakt über Facebook, so dass alle Clubs immer mit Berichten und Bildern auf dem Laufenden waren. Ein Zwischenmeeting aller Clubs zeigte, wie durch eine solche Zusammenarbeit der Zusammenhalt befördert wird und wir alle die Idee von SI gemeinsam stärker kommunizieren können. Spontan ergaben sich neue Möglichkeiten der Zusammenarbeit. Zu der Abschlussveranstaltung am 24. Mai 2014 in Münster kamen mehr als sechzig Clubschwestern, die Vizepräsidentin des Bezirks II, Tanja Guski, Vertreter der Fachhochschule und der Presse.
Die junge Chemikerin stellte das von ihr entwickelte Desinfektionsverfahren vor, das auf der Basis von Titandioxid in Verbindung mit Sonnenlicht das Wasser soweit reinigen kann, dass eine saubere Verbrauchsqualität des Wassers erreicht wird. Alle Proben zeigen, dass Bakterien und Keime auf diese Weise größtenteils abgetötet werden. Die Zuhörerinnen und Zuhörer staunten, mit welch einfachen Mittel effektiv und nachhaltig die Konstruktion funktioniert. Die Baumaterialien wurden in Mtwara erstanden und der Bau der gesamten Anlage auf der Zisterne gemeinsam mit ansässigen Helfern installiert. Hygieneschulungen, Analysen im Labor, eine Einweisung in den Betrieb und die Wartung der Anlage gehörten ebenfalls zu dem Projekt, so dass am Ende alles der Schwester Oberin erfolgreich übergeben werden konnte. Besonders anschaulich und erfolgsversprechend ist bei diesem Projekt, dass es über die Masterarbeit hinaus von der Chemikerin Claudia Süssemilch und von Ingenieure ohne Grenzen weiterhin begleitet wird. Diese Zusammenarbeit ist für Studierende von großer Bedeutung. Sie bringen ihr Knowhow ein, lernen dazu und machen Erfahrungen, die nicht zu ihrem beruflichen Alltag gehören.
Für uns Soroptimistinnen war es ein besonderes Projekt, das wir mit viel Freude und Anteilnahme unterstützt haben, weil wir etwas zur besseren Wasserversorgung von Frauen beitragen konnten, zugleich aber auch mit dem Ziel Education und Leadership eine junge Wissenschaftlerin, auch noch in einem technischen Fach, in ihrer Qualifikation unterstützt haben. Alle Clubs haben in ihrer jeweiligen Presse die Aktion mit einem Artikel und einem Bild platzieren können. Unsere erfolgreiche Zusammenarbeit zum Thema Wasser werden wir fortführen. Für das nächste gemeinsame Projekt 2015/2016 übernimmt der Club Coesfeld die Federführung. Der soroptimistische Zusammenhalt hat sich bewährt und die Clubs in unserer Region noch stärker zusammengeführt.


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